Die Honigbiene
Es summt und brummt über der Wiese,
es wimmelt vorm Insektenhaus.
Gelb schwankt der Raps in der Sommerbriese,
ein Schwarm Arbeiterinnen fliegt hinaus.
Emsig sie sammeln und dienen,
legen Nektar in die Waben.
Sie gehören zu den Honigbienen
und werden sich und die Brut daran laben.
Suche
Mein Gepäck ist schwer
Und du hilfst mir tragen,
Doch bist du Teil des Gepäcks.
Noch gibt's so viele Fragen.
Frostiger Blick, kalte Hände,
So empfängst du mich.
Ich will deine Liebe
Und bekomm' sie nicht.
Bin auf der Suche nach mir,
Doch kann mich nicht finden.
Versuch mein Glück bei dir,
Doch du willst dich nicht binden.
Sehnsucht
Möchte so schnell schreiben, wie die Gedanken fliegen.
Zauber des weißen Blattes, Fluch des weißen Blattes.
Gedanken fallen als Worte und Noten aufs Papier.
Sehnen dich herbei, ach wärst du hier.
Verloren
Blaues Auge, das in ihre Seele dringt.
Tiefe Stimme, die sie zum Schnurren bringt.
Lippen die sich berühren,
Gerüche, die sich verführen.
Weiche Hände, die ihre nehmen,
aber ihren runden Leib ablehnen.
Arme, die sich verschränken,
er will sie nicht kränken.
Stille in der Nacht,
was hast du mit ihnen gemacht?
I wish
I wish I could see the stars in the night sky,
I wish I could feel the warm summer rain,
I wish I could hear the colorful leaves in the autumn wind
and the trees do not die ahead of time.
Für Dich
Du führst mich durch meine Höhen und Tiefen,
die du mit mir erlebst.
Du führst mich bis an meine Grenzen
bis ich in Wonne und Lust erbeb.
Mit dir kann ich wachsen.
Mit dir verschwimmen Raum und Zeit
zu einem Augenblick.
Dein Blick, tief drinnen die Teufelchen regiern.
Ich schließe die Augen und seh dich vor mir.
Dein begehrender Blick
ich steh als Frau vor dir.
Bei dir kann ich sein, wer ich bin,
an deiner Hand mich erkunden.
Vertrauen findest du in mir.
Im Respekt sind wir verbunden.
Dein Blick, tief drinnen die Teufelchen regiern.