Fesselnde Weihnachten
Heilig Abend war fast vorbei. Viktoria starrte auf die Uhr an der Wand ihres Wohnzimmers und wartete sehnsüchtig, dass es endlich 23 Uhr werde. Nur noch ein paar Minuten. Langsam hob sie den Bildschirm ihres Laptops und startete den Computer.
Sie hatte den Abend mit ihrer Schwester, deren Mann und den 2 Kindern verbracht. Das war die einzige Familie, die sie noch hatte. Nun wartete sie auf Greg. Gleich würden sie videotelefonieren. Ihr Herz hüpfte vor Freude bei dem Gedanken, ihn wiederzusehen. Ihr Liebesleben lag seit längerem auf Eis. Anfangs hatte sie nichts vermisst, aber je mehr Zeit verging, desto mehr breitete sich eine undefinierbare, unstillbare Sehnsucht in ihr aus. Im Internet begab sie sich auf die Suche nach etwas, von dem sie selber anfangs nicht wußte, was es war. Auf der Internetseite einer Erotik-Community wurde sie fündig. Greg entdeckte ihr Profil, fand sie interessant und schrieb ihr. Viktoria gefielen seine Bilder. Er war groß, schlank, gut gebaut. Was er schrieb war liebevoll und intelligent. Anfangs kommunizierten sie nur sporadisch, später immer öfter. Zum Schluss wechselten sie zu einem Messenger, um gemeinsam videotelefonieren zu können. Greg hatte eine so tiefe, männliche Stimme, dass ihr bei seinen Worten wohlige Schauer über den Körper liefen. Sie kannten sich jetzt 2 Monate und telefonierten regelmäßig seit mehreren Wochen. Einige Tage vor Weihnachten hatte Viktoria Greg ein Päckchen geschickt mit der Bitte, es erst am Heiligabend mit ihr zusammen am Bildschirm zu öffnen. Sein erstes Geschenk von ihr.
Sie startete den Messenger. Voller Erregung wartete sie darauf, dass er auch online ging. Warum nur wohnte er soweit weg, am anderen Ende Deutschlands? Endlich, sein Anruf.
»Hallo mein Schatz, hörst du mich?« Seine erotische Stimme verfehlte nicht ihre Wirkung. Im Hintergrund warf ein geschmückter Weihnachtsbaum goldene Schatten auf sein Gesicht. »Ja, ich höre dich klar und deutlich.« Ihre Aufregung war nicht zu überhören. »Ich hab dein Päckchen hier. Es ist pünktlich angekommen. Ich bin schon so gespannt, was es ist!«
»Mach es auf.« Greg verschwand kurz vom Bildschirm und kehrte mit einer Schere zurück. Damit schnitt er die Verpackung des schuhschachtelgroßen Paketes auf. Zum Vorschein kam eine weitere bunte Schachtel. »Was hast du mir denn da Schönes geschenkt, einen Keuschheitsgürtel?« Glucksendes Lachen ertönte. »Ja, mein Schatz. Öffne die Schachtel und hole ihn raus. Mein Geschenk an dich. Du legst ihn heute an, machst das Schloss zu und morgen früh setze ich mich in den Zug, komme zu dir und öffne den Gürtel eigenhändig. Die Fahrkarte habe ich schon gekauft.« Am Bildschirm konnte Viktoria sehen, wie sich Gregs Gesichtszüge vom glucksendem Lachen zu ungläubigen Staunen wandelten. »Du kommst zu mir? Du kommst wirklich zu mir? Aber du hast doch gesagt, du kannst nicht kommen, weil du noch so viel Papierkram erledigen musst und wegen deiner Familie?« Viktoria freute sich über seine Fassungslosigkeit. »Baby, das ist mein Geschenk an dich. Wir werden uns endlich in den Armen halten können. Morgen früh setze ich mich in den Zug und morgen Nachmittag bin ich bei dir und schließe deinen Tresor auf.« Sie strahlte bei ihren Worten. »Ok. Meine Schöne. Dann leg ich mal den Käfig an, schließe das Schloss und erwarte dich morgen.«
Greg und Viktoria chatteten noch lange miteinander, bis ihr die Augen zufielen und Greg sie im Befehlston ins Bett schickte, damit sie vor der Zugfahrt noch etwas Schlaf bekam.
Der Wecker holte sie früh aus dem Schlaf, aber sie war sofort hellwach. Eilig machte sie sich im Bad fertig, schlang ihr Frühstück hinunter. Nur den Kaffee genoß sie in Gedanken an das bevorstehende Treffen. Sie würden sich das erste Mal berühren können. Wie mochte er riechen? Sie stellte sich seine muskulösen Arme vor, wie er sie umarmen würde, küssen. Ja seine Lippen waren wohlgeformt, und nicht nur die. Ganz unmerklich erschien ein versonnenes Lächeln auf ihrem Gesicht. Aber es war Zeit zum Aufbrechen. Bald, bald würde sie das alles haben, ganz real. Sie nahm ihre Reisetasche, vergewisserte sich, dass Sie den Schlüssel für den Keuschheitsgürtel eingesteckt hatte und verließ ihre Wohnung. Das Taxi zum Bahnhof wartete bereits vorm Haus. Der Fahrer begrüßte Sie freundlich, nahm ihre Tasche und verstaute sie im Kofferraum. Sie setzte sich in den Fond des Wagens und los ging es. Zu so früher Stunde waren die Straßen der Stadt zum Glück noch recht leer. Die Ampel an der großen Stadtkreuzung zeigte grün. Das Taxi fuhr mit normaler Geschwindigkeit weiter. Aus den Augenwinkeln sah Viktoria noch einen großen Schatten schnell auf sich zukommen. Metall auf Metall kreischte. Das Taxi wurde zur Seite geschleudert und überschlug sich mehrmals. An einen Laternenpfahl auf der anderen Seite der Kreuzung gepresst blieb es liegen. Aber davon merkte Viktoria nichts mehr. Blut sickerte über ihr weißes Gesicht mit den geschlossenen Augen.
Greg war aufgeregt. Er stand am Bahnsteig und wartete auf Viktoria. Ein bisschen irritiert war er, weil sie sich heute noch nicht übers Smartphone gemeldet hatte. Aber sie hatte Greg ihre Zugverbindung genannt und ihn gebeten, sie vom Bahnhof abzuholen. Sein bestes Stück fieberte der Begegnung auch schon entgegen, nicht nur, weil der Käfig etwas eng war. Dieses Geschenk von ihr amüsierte ihn immer noch. Sie war oft so kindlich naiv und hatte es doch faustdick hinter den Ohren. Der Zug wurde angekündigt und fuhr kurz darauf in den Bahnhof ein. Erwartungsvoll stand Greg an der Treppe und suchte über die Menge hinweg nach ihr. Bei seiner Größe nicht weiter schwer. Er musterte alle Frauen, die an ihm vorbeigingen, aber keine Viktoria. Zusehens leerte sich der Bahnsteig. Ganz hinten kam noch ein älteres Pärchen, keine Frau mehr. Wo war sie? Sein Blick suchte noch einmal den Bahnsteig und den Zug ab. Nichts. Er ging die Treppe in Richtung Ausgang hinunter und konnte es nicht glauben. Hatte sie den Zug verpasst? Er nahm sein Handy und schaute aufs Display, kein Anruf. Nun wählte er ihre Nummer, aber die Ansage gab ihm zu verstehen, dass der Teilnehmer zur Zeit nicht erreichbar sei. Greg probierte es noch viele Male und auch zu Hause am Computer wartete er vergebens auf sie.
Das Erste was sie hörte, war ein gleichmäßiges Piepsen. Dann rief jemand ihren Namen und ob sie hören könne. Sie wollte die Augen öffnen, aber das wahr so unendlich schwer. Sie nahm Helligkeit wahr. Schließlich gelang es ihr doch unter Aufbietung all ihrer Willenskraft, die Augen vorsichtig zu öffnen. Blendendes Licht strömte auf sie ein. Als ihre Augen sich daran gewöhnten, erkannte sie zuerst einen Mann in einem weißen Kittel, der sie anlächelte. »Guten Tag Frau Schmidt, ich bin Oberarzt Dr. Brunner. Können Sie mich hören?« Mühsam bewegte sie ihren Kopf von oben nach unten und zurück. »Sie sind im Krankenhaus. Das Taxi, in dem Sie saßen hatte einen Unfall. Sie waren schwer verletzt. Wir mussten Sie mehrmals operieren, aber sie sind jetzt außer Gefahr. Versuchen Sie sich zu erholen.« Viktoria fielen die Augen zu.
Als sie das nächste Mal aufwachte, saß eine Person neben ihrem Bett und schlief, eine Decke über sich gebreitet. Viktoria erkannte ihre Schwester. Sie spürte einen großen Durst und bewegte sich im Bett auf der Suche nach einem Glas Wasser. Diese Bewegung reichte, um Viktorias Schwester zu wecken. »Vicky, du bist wach! Wie geht es dir?« Angestrengt bewegte Viktoria ihre Lippen, formte Worte, die hörbar wurden. Ihre Stimme hörte sich krächzend an. »Ich habe Durst!« Sofort eilte ihre Schwester zum Nachtschrank und gab Viktoria aus einer Schnabeltasse kühles, erfrischendes Wasser zu trinken. Danach ging es viel besser mit Reden. Viktoria erfuhr, dass sie seit 4 Tagen im Krankenhaus lag, zweimal operiert werden musste und großes Glück gehabt hatte, dass sie noch lebte. Der Taxifahrer und der Unfallverursacher, der mit hoher Geschwindigkeit und bei Rot die Kreuzung befahren hatte, waren tot.
»Liebes Schwesterherz, du musst mir unbedingt einen Gefallen tun. Ich war an jenem Tag mit dem Taxi unterwegs zum Bahnhof, um jemanden zu besuchen. Er heißt Greg. Wir haben uns übers Internet kennengelernt. Er weiß nicht was los ist. Bitte ruf ihn an und erkläre ihm alles!« Viktorias Schwester nickte und stellte keine weiteren Fragen. Sie sah, wie erschöpft ihre Schwester nach diesem Gespräch war. Als Viktoria die Augen schloss und eingeschlafen war, ging sie mit ihrem Handy aus dem Zimmer und wählte die Nummer, die Viktoria ihr gegeben hatte. Sie führte ein langes Telefonat mit Greg auf dem Flur des Krankenhauses.
Viktoria schlief sehr lange. Es war schon längst Nachmittag und die Sonne stand tief an diesem vorletzten Dezembertag. Ihr Blick öffnete sich und erst verschwommen, dann immer klarer sah sie in ein verschmitzt grinsendes Gesicht. »Greg!« Freudige Erregung durchzuckte ihren Körper. Sie richtete sich schnell auf, aber im gleichen Moment schoß ein starker Schmerz durch ihren Kopf. Greg umfing sie mit seinen starken Armen und hielt sie fest. Sofort fühlte sie sich geborgen. Sein Duft stieg ihr in die Nase und sie stellte schmunzelnd fest, dass ihr der Duft gefiel. Zart küsste er sie auf die Augen, seine Lippen suchten ihren Mund. Er hielt sie und sie küssten sich das erste Mal in ihrem Leben heiß und innig. »Ich habe noch etwas für dich.«, flüsterte sie ein paar Augenblicke später in sein Ohr. Sanft ließ er sie auf das Krankenhauskissen zurückgleiten und öffnete den Nachtschrank neben ihrem Bett, wie sie ihm befohlen hatte. Er förderte einen kleinen golden Schlüssel zu tage und lachte. »Den Gürtel habe ich immer noch um. Er und sein Inhalt gehören dir. Ich wußte nicht was los war, warum du nicht mehr geantwortet hast. Aber ich konnte mir einfach nicht vorstellen, dass du mich hast sausen lassen. Also behielt ich ihn um.« Greg öffnete seine Hose, zog sie ein Stück herab und präsentierte Viktoria den Keuschheitsgürtel samt Inhalt. Er gab ihr den Schlüssel, mit zittrigen Händen öffnete sie das Schloss und genoss den Anblick.
Ausgeliefert
Anna schloss die Augen. Sie spürte seine Hände, die ihr die Augenbinde umlegten. Natürlich versuchte sie, die Augen zu öffnen. So war sie eben. Neugierig und immer alles unter Kontrolle behalten wollen. Aber es gelang ihr nicht. Die Augenbinde saß zu fest. Seine Hände glitten zu ihrem Hals, streichelten ihre Kehle. Sie lehnte den Kopf nach hinten, aber er entzog sich ihr. Hinter ihr hörte sie etwas rascheln. Scheinbar kramte er in einer Kiste. Dann spürte sie weiches Leder um ihren Hals, ein Halsband. Er schloss die Schnallen. Das Halsband saß fest, aber gab ihr genug Raum. Das Zeichen ihres Sklavenstandes. Seine Hände griffen erst ihren linken Arm, dann den rechten und legten Manschetten an, die mit Ringen über ihrem Kopf verbunden wurden. Anschließend kettete er ihre Füße am Boden fest. So stand sie nackt und bereit mit dem Rücken zu ihm. Ihre Hände wickelten sich in Erwartung um die Ketten, an den sie festgebunden war. Anna holte tief Luft. Seine Hände wanderten sanft über ihren Körper, streichelten ihre Schultern. Sie spürte seine Nähe sehr intensiv und seinen Atem im Nacken. Absicht, um sie zu erregen. Seine Hand holte aus und landete mit einem klatschenden Geräusch auf ihrem Po. Unwillkürlich richtete sie sich auf die Zehenspitzen auf und entließ hörbar die Luft aus ihren Lungen, die sie angehalten hatte. Ein zweiter Klatsch folgte. Ihr Po begann zu brennen. Seine Hand wanderte in ihren Schritt, massierte. Er wußte genau die Balance zwischen Lust und Schmerz bei ihr zu halten. Sie stöhnte auf, warf ihren Kopf in den Nacken, wo er an seiner Schulter landete. Diesmal entzog er sich nicht, sondern kam ihr entgegen. Sie spürte seine harte Männlichkeit hinter dem Leder seiner Hose. Er löste sich von ihr, atmete noch in ihr Ohr. Es raschelte wieder und dann spürte sie schon die Peitsche. Zuerst mit leichten Schlägen, über ihren ganzen Körper wandernd. Sie genoss die intensive Körpererfahrung. Die Schläge wurden stärker. Ihre Hände fassten die Ketten stärker. Ihr Atem ging stärker. Ihre Muskulatur arbeitete. Er beobachtete sie genau. Las jeden Gesichtsausdruck von ihr, um ihr nicht zu viel zuzumuten. Als ihre Kaumuskulatur unübersehbar arbeitete, wußte er, dass es genug war. Seine Hiebe wurden sanfter. Er legte die Peitsche weg und ließ seinen Händen freien Lauf. Anna lehnte sich an ihn. Er küsste sie sanft auf die Schulter. Dann löste er ihre Fesseln. Er nahm sie in seine Arme und hielt sie fest. Nah an ihrem Ohr flüsterte er sanft: „Alles in Ordnung?“ Sie konnte nur nicken. Ihr Mund war trocken und sie brachte nicht einmal ein Krächzen heraus. In seinen Armen dirigierte er sie rückwärts und ließ sie auf die breite Liege gleiten, die an der einen Seite des Zimmers stand. Dann legte er sich neben sie und drehte sie auf die Seite, ihm zugewandt. Seine Hände streichelten sanft ihr Gesicht und ihren Körper auf und ab, ganz zart. Seine weichen Lippen drückten sich ganz sanft auf ihre. Anna öffnete leicht den Mund und ertastete mit ihrer Zungenspitze seine Lippen. Er entzog sich nicht. An ihrer Wange spürte sie seinen Ring. Den Ring der O, das Erkennungszeichen des Doms. Unter seinen kundigen Händen wurde sie immer ruhiger und die Anspannung ließ nach. Wie hatte Anna das herbei gesehnt! Ihr wurde schwer ums Herz ob der verlorenen Zeit. Die Session hatte sie tief berührt, körperlich und seelisch. Tränen stiegen in ihr auf, suchten sich Bahn. Ein nicht mehr zu unterdrückender Schluchzer entwich ihrer Kehle. Soviel unterdrückte Bedürfnisse. So viel Stärke, die sie zeigen musste. Immer sie. Jetzt durfte sie schwach sein und sich fallen lassen. Er nahm sie in seine Arme, ließ sie gewähren und streichelte sie meditativ weiter. Es dauerte, aber endlich beruhigten sich ihre aufgewühlten Gefühle. Er löste ihre Augenbinde und sie öffnete blinzelnd die Augen. Über ihre Wangen rollten noch die letzten Tränen. Tränen, die nichts mit den Züchtigungen zu tun hatten. Nur mit den Gefühlen, die dadurch frei geworden waren.
Das Erlebnis hatte sie verändert. Sie würde nie wieder die Gleiche sein wie zuvor, aber sie genoss es. Wo die Reise hingehen würde, wussten beide nicht, aber Anna war gespannt.